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Das Frage & Antwortspiel

 

 

 

Checkliste vor aller Planung

    • Bestimme deine Erwartungen an einen Alpencross wie z.B. Urlaub,
      Abenteuer, Herausforderung, Naturerlebnis, Genuss
    • Bestimme dein Leistungsvermögen: Tourenerfahrung, Kondition, technisches Fahrkönnen
    • Wähle dein Ziel aus: (Rundkurs, Gardasee, Lago Maggiore, Comer See ..)
    • Kartenstudium: Lege deine gewünschte Route und Tagesetappen fest
    • Zeitraum festlegen & Übernachtungen organisieren / reservieren
    • Organisation von An- und Rückreise
    • Mögliche Problemsituationen erfassen und Lösungsansätze suchen / entwickeln
    • Ausrüstung checken und gegebenenfalls optimieren (nie mit neuem, ungetestetem Material, Kleidung oder ähnliches starten)
    • Training (Ausdauertraining, gepackter Rucksack testen)
      Weitere Infos hierzu findest du in unserem Trainingstipps
    • kurz vor Start Wetterprognosen einhole

 

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Übernachtung in der Hütte oder im Hotel/Gasthaus?

    Die einen schwärmen von Hüttenromantik mit stimmungsvollen Sonnenauf- und -untergängen, morgendlichen Downhills und Super Stimmung in der Stube. Andere stehen mehr auf Privatsphäre im eigenen Zimmer ohne Massenlagergeschnarche, mit Badewanne, Sauna, Mehrgängemenü, Frühstücksbüffet und Trikotservice. Für eine Hüttenübernachtung sprechen die niedrigen Preise. Viele Hütten haben inzwischen auch auf Duschen umgerüstet, so dass selbst „Warmduscher" auf ihre Kosten kommen. Gegen Schnarcher helfen Oropax - aber leider nicht 100%. Doch ob sich Alpencrosser eher fürs komfortable Hotel oder die urige Hütte entscheiden, das ist letztlich Ansichtssache. Hauptsache, man starten fit in den neuen Tag.

 

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Alpencross Von A nach B oder Rundtour?

    Nördlicher Lebensstil und südliches Flair: Bei einem Alpencross treffen unterschiedlichste Kulturen in kürzester Zeit aufeinander. Auch die Tatsache, dass jede Gebirgsüberquerung per se etwas Besonderes ist, macht aus jedem Alpencross ein unvergessliches Ereignis. Für eine Rundtour spricht hingegen, dass man wieder direkt am Ausgangsort ankommt. Da man nicht gezwungen ist, Strecke zu machen, sind auch reine Singletrail-Etappen drin. Wer sich etwa für die Umrundung eines Bergmassivs entscheidet, kann noch unbekannte Wege und leere Hütten jenseits der bekannten, viel befahrenen Transitstrecken entdecken. Für uns war es aber gerade die Herausforderung, mal von Deutschland aus den Gardasee zu erreichen.

 

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Geführte Touren oder “alleine” los?

    Verfahren waren gestern, Organisation und Planung auch, dafür gibt's hilfreiche Tipps und Zusatzinfos zur Fahrtechnik und Route: Geführte Touren bieten viele Vorteile und gerade auch Einsteigern die Möglichkeit, Erfahrung für Mehrtagesrouten zu sammeln. Individuell geplante Touren sind dagegen eine kleine logistische Herausforderung. Dafür kann man sich schon bei der Planung auf seine maßgeschneiderte Route freuen - ganz neben bei spart man auch ein wenig am Kleingeld. Uns war aber noch eine Sache wichtig: Wir wollten uns nach niemanden richten und “unser Ding” durchziehen. Aber wie alles im Leben - reine Geschmacksache!

 

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Wie komme ich wieder zurück zum Auto?

    Endlich am Gardasee, ein Bad in den erfrischenden Fluten, ein bisschen Dolce Vita. Und was dann? Teilnehmer eines organisierten Alpencrosses erwartet ein bequemer Reisebus. Individual-Biker wie wir stehen vor der Alternative, nach Rovereto zu kurbeln, das Bike in die Bahn zu verladen und über den Brenner und Innsbruck nach Deutschland zu rattern. Je nach Ausgangsort ist mit mehrfachem Umsteigen zu rechnen. Bequemer ist es mit einem Shuttlebus wie von No-Limits-Sportreisen (www.no-limits-sportreisen.de) oder Lago Shuttle (www.lago-shuttle.de) aber auch kostspieliger. Wir haben uns für den Zug entschieden. Da wir in Garmisch- Partenkirchen starten, könnten wir auch mit dem Zug zum Brenner und mit dem Bike nach Garmisch abwärts fliegen .... “schau mer mal”

    Meinung Nach dem 1. Alpencross:
    Mit dem Zug nach Hause war überhaupt kein Problem - und das auch in der Hauptsaison... und das für nicht mal 30,- €. Guckst du da!

 

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Spezielles Schuhwerk??

    Trekkingschuhe mit Bärentatzen haben sicher Vorteile bei den Schiebe- und  Tragepassagen einer größeren Tour. Man hat einen besseren Halt beim Laufen durch rutschfestere Sohlen und  hat keine Probleme mit verschmutzten Klickpedalen. Allerdings sind sie vom Gewicht her etwas schwerer und nicht so atmungsaktiv. Ein echter Nachteil von  Bikeschuhen ist die geringe Haltbarkeit, wenn man viel mit ihnen läuft, dafür sind sie halt einfach nicht ausgelegt. Des weiteren ist die Rutschgefahr durch die entsprechende Sohle größer. Es gibt schon spezielle Schuhe für Alpencrosser auf dem Markt, aber für diese eine Woche extra neue Schuhe - ich seh’s nicht ein. Ich bevorzuge Bikeschuhe mit Klickpedalen, denn ich fahre sie bei jeder Tour die ich unternehme und bin sie einfach gewohnt. Bei entsprechender Belastung (Laufen) halten die Schuhe allerdings nicht so lange... das nehme ich in kauf!

    Meinung Nach dem 1. Alpencross:
    Meine normalen MTB-Bikeschuhe haben zwar gehalten, aber ich muss zugeben, einen besseren Halt im Knöchelbereich wäre mir bei mancher Schiebepassage lieber gewesen. Mann rutscht und knickt sehr schnell um, ich musste halt doppelt aufpassen. Besonders bei sehr grobem losen Schotter - ich schau mich doch mal auf dem Markt um, welchen Schuh ich auch über Winter Anziehen kann ;-)

 

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Karten, GPS oder Beides?

    Prompt mit der nächsten Kreuzung kommen die Zweifel. Hätte hier nicht ein Abzweig auf die Forststraße sein sollen? Verfahrene Situation. Ohne topographische Karten im Maßstab 1:50 000 geht beim Alpencross gar nichts. Am besten zeichnet man den geplanten Streckenverlauf mit Leuchtstift zu Hause in die Karten ein. So fährt man ganz automatisch die Route „virtuell" ab und erkennt Schlüsselstellen sowie Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten. Erfahrene Tourenbiker lesen eine Karte wie ein Buch: Fahrbahnuntergrund, Steilheit, Höhen- und Kilometer, Wasserstellen - das alles und noch viel mehr erzählt eine gute Landkarte. Du willst nur mit Roadbook über die Alpen ziehen? Okay, aber was machst du, wenn man einen verschneiten Pass umfahren oder wegen Defekt einen Notausgang ins Tal suchen musst? Dann sieht man ohne Karte ziemlich alt aus. Das gleiche gilt für GPS: Klar ist's bequem, aber das GPS zeigt nur einen Track an, dem man auf Gedeih und Verderb folgen muß. Und was tun, wenn der Satellitenkontakt abreißt oder die Batterien alle sind? Fragen, die nur die gute alte Landkarte beantworten kann. Allerdings ist ein GPS nur dann auch wirklich sinnvoll, wenn ich vorher die Tour genau kenne und ins GPS-Gerät übertragen kann. (Setzt entsprechende topographische Karten auf dem PC voraus). Obwohl ich ein gutes GPS habe (Garmin 60CS) werde ich es “nur” zum speichern der Tour verwenden und nicht als Wegweiser. Somit kann ich euch dann die komplette Tour zum download anbieten. Was ist überhaupt GPS und wie funktioniert es? Dann guckst du mal auf meiner Vereinshomepge, dort habe ich die Technik erklärt.

    TIPP:
    Hier findest du die GPS Daten unserer 2006er Tour

 

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Wer kommt mit auf die Tour?

    Die wichtigste Frage vor jeder größeren Mountainbiketour lautet: „Wer kommt mit?" Der beste Kumpel, mit dem man nachts durch die Kneipen zieht und dessen Lieblingssportart „im Fernsehsessel sitzen" ist, ist nur bedingt geeignet.smil_denk  Der Idealfall sind der Lebenspartner, die besten Freunde oder Trainingskumpels, mit denen man häufig unterwegs ist. Damit die Chemie während und auch nach der Tour noch stimmt, sollte man etwa auf dem gleichen Niveau sein, was Kondition und Fahrtechnik angeht. Wie im echten Leben bestimmt der Schwächste der Gruppe das Tempo. Die optimale Gruppengröße bewegt sich zwischen drei und vier Mountainbikern. bei mehr als fünf Personen beanspruchen demokratische Entscheidungen oft zu viel Zeit. Eine gewisse Vorsicht ist bei ungerader Personenanzahl wie drei, fünf oder sieben geboten - oft fühlt sich einer als fünftes Rad am Wagen. Ich habe mit Jürgen für meinen ersten Alpencross den idealen Partner gefunden - ziemlich gleiches Leistungsniveau und wir passen einfach “zusammen” - mehr brauchen  wir nicht!

 

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Was kostet so ein Alpencross?

    Das ist eine gute Frage und nicht einfach zu beantworten. Bei unserem ersten Alpencross haben wir uns diesbezüglich sehr “frei” bewegt getreu nach dem Motto: Liebe mehr Komfort und ein tolles Erlebnis als auf jeden Cent zu schauen. Ich zähle mal ein paar Faktoren auf, die Kosten eine Alpentour beeinflussen:

    • Die Anfahrt. Wir haben 550 km einfach was bei einem Verbrauch von ca. 10 Liter ungefähr 140 € ausmacht. Pro Person also 70,-€. Die Bahn ist teurer.
    • Übernachtungen: Lieber etwas gehobener mit einem hauch von Luxus oder Hüttenromantik. Da können es schnell mal 80,- pro Tag werden. Was unsere Übernachtungen gekostet haben, steht auf den einzelnen Etappen ausgeschrieben. Im Schnitt sind es ca. 55,-€ inkl. Halbpension pro Person.
    • Der Urlaub am Gardasee: Na hier brauch ich wohl nicht zu erwähnen dass es nach oben hin keine Grenzen gibt smil_pfieff
    • Die Heimreise: Mit dem Zug für ca. 30,- € oder mit dem Shuttel-Service für ca. 100,- das müsst ihr selbst entscheiden

 

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Tourentaktik für den Alpencross

    Du bist auf einer Alpenüberquerung, nicht auf der Flucht. Also immer locker bleiben und (am besten mit Hilfe des Pulsmessers) das persönliche „Wellness-Tempo" beibehalten - selbst wenn die Kumpels schneller sind (siehe auch meine Trainingstipps). Mit der richtigen Taktik wird auch die „Königsetappe" nicht zum Alptraum. Noch mehr: Die, die z.B. in Garmisch am gemütlichsten los radeln, kommen mit dem breitesten Grinsen am Gardasee an. Weil sie fähig sind, auf die Zeichen ihres Körper zu hören und ihm zu geben, was er braucht: das richtige Tempo, ausreichend Nahrung, taktisch kluge Pausen und genügend Erholung. Wer aus Unerfahrenheit oder Unvernunft körpereigene Warnhinweise ignoriert, dem geht es früher oder später nicht sehr gut und kippt vom Bike. Freunde des Alpencross: vom ersten bis zum letzten Tag taktisch clever fahren, dann klappt's auch mit dem Gardasee smil_cool

 

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Tourentiming - wann morgens los?

    Der frühe Vogel frisst den Wurm. Und sitzt bereits im Nest, wenn das Nachmittagsgewitter Langschläfer auf ihrem Weg zur Unterkunft gnadenlos vor sich herjagt. Die Zeit, die man morgens vertrödelt, holt man tagsüber kaum mehr auf. Wer aber früh aufbricht, hat viel mehr vom Tag, kann Panorama- und Fotopausen einlegen und hat bei Problemen einen größeren Zeitpuffer. Die Hauptschwierigkeit der Etappe sollte mittags hinter einem liegen, denn dann lassen Kraft und Konzentration nach. Außerdem drohen Wärmegewitter. Und: Wer früh da ist, bekommt den besten Schlafplatz, kann in aller Ruhe duschen und den ganzen Nachmittag faulenzen. (wenn auf einer Hütte übernachtet wird). Bei uns wartet der Gastwirt schon mit einem ordentlichen Abendessen - hoffentlich smil_zwinker

 

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Wie man lange Anstiege souverän meistert

    Von Ischgl hoch zur Heidelberger Hütte müssen Alpenbiker 1200 Höhenmeter am Stück wegdrücken. Hört sich schier unschaffbar an, ist aber mit der richtigen Taktik halb so wild. Wie beim Autofahren - mittlere Drehzahlen und rechtzeitig runter schalten sparen Kraftstoff und schonen den Motor. Versuche auch bei Monsteranstiegen, möglichst in einem Stück hochzukurbeln. Wenn Gang und Einstellung passen, funktioniert das prima. Pausen stören nur den Rhythmus, wenn doch nötig, dann an taktisch klugen Stellen wie einem Brunnen und nie länger als ein paar Minuten. Zugegeben: Je länger der Anstieg, desto mehr schmerzen Rücken und dessen Verlängerung. Was tun? Immer mal wieder aus dem Sattel gehen und einige Meter im Wiegetritt fahren, das lockert die Muskulatur. Und wenn es mal richtig steil wird: schieben! Das entlastet Pumpe und Gestell und man kann die Aussicht noch besser als im Sattel genießen smil_zwinker

    Weitere Infos hierzu findest du in unseren Trainingstipps!

 

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Gewitter erkennen und richtig handel

    Zwei Wetterentwicklungen können auf der Alpenüberquerung nerven: Wärme- und Kaltfrontgewitter. Bei Ersterem türmen sich feuchte Blumenkohlwolken im Laufe des
    Tages immer höher auf, bis es gewaltig kracht. Was tun? Möglichst früh dran sein und das Wettergeschehen ständig beobachten. Wird man überrascht, sucht man sich möglichst schnell ein Dach über dem Kopf und wartet erst mal ab. Das Gute daran: So schnell, wie das Gewitter kommt, so schnell verschwindet es meist auch wieder. Anders das Kaltfrontgewitter: Aussitzen funktioniert hier nicht, denn dem Temperatursturz (in den Hochlagen meist mit Schneefall verbunden) folgt tagelanges Regenwetter. Kaltfronten bedeuten nicht selten den Abbruch der Tour. Zumindest werden sie vom Wetterbericht ziemlich genau vorhergesagt. Also regelmäßig Wetter checken, vor Tourenbeginn im Internet, währenddessen per Handy oder am schwarzen Brett in der Hütte. Eines ist sicher - Gesundheit geht vor Spaß!

 

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Schieben und Tragen auf dem Alpencross

    Überall, wo man problemlos gehen kann, kann man auch schieben. Biker benutzen das Bike dabei als „Geh-Hilfe". Ein Dreibein fällt nicht um, ebenso wenig ein Biker, der sein Bike geschickt schiebt. Geschickt schieben heißt: beide Hände an den Lenker und bergab gefühlvoll mitbremsen, die ganze Schuhsohle aufsetzen und kleine Trippelschritte machen. Bei Hindernissen nicht gleich das Bike auf den Rückenwuchten, sondern das Vorderrad locker über die Schwelle liften, das Hinterrad folgt von alleine. Übung macht den Meister!

 

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Übernachtungen auf Hütten voranmelden?

    Wer vor verschlossener Tür der Freiburger Hütte steht, ist schlicht zur falschen Jahreszeit unterwegs. Die meisten Hütten in den Ostalpen öffnen Mitte Juni und schließen Ende September. Davor und danach versinken Hüttenwirt und Biker eh im Schnee ... Auch peinlich: Du stehst nach einer langen Etappe vor der Hütte, und die ist gerammelt voll. Der Hüttenwirt wird dich zwar nicht wegschicken und auf Sitzbänken oder gar dem Fußboden schlafen lassen. Das führt zu einer schlaflosen Nacht, die sich auf der folgenden Etappe gnadenlos rächt. Also: entweder im Internet googlen oder den Alpenvereinshüttenführer vom Bergverlag Rother kaufen und anrufen. Eine Reservierung am Vorabend reicht normalerweise. Ganz wichtig: unbedingt telefonisch abmelden, wenn man doch nicht kommen. Sonst startet der Hüttenwirt womöglich eine Suchaktion ...

 

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Was esse ich während der Tour?

    Richtig essen und trinken ist die halbe Miete. Wenn der Kraftstoff fehlt, geht gar nichts mehr. Deshalb ist es auf einer Alpenüberquerung besonders wichtig, regelmäßig und mit hochwertigem Kraftstoff nachzutanken. Entscheidend ist eine regelmäßige Flüssigkeitsaufnahme. Wenn erst der Durst kommt, ist es schon zu spät. Dunkler Urin ist ein Zeichen, dass der Körper dehydriert ist. Trinke deshalb etwa jede Viertelstunde ein paar Schluck Wasser. Und zwar aus der guten alten Trinkflasche. Trinkblasen sind toll auf Tagestour, für den Alpencross aber untauglich, da sie den Rucksack noch mal zwei bis drei Kilo schwerer machen. Ein reichhaltiges Frühstück (Müsli und Vollkornbrot statt weißen Brötchen) bringt dich locker über den Vormittag. Mittags unbedingt eine längere Pause - mindestens eine halbe Stunde - einlegen, nachmittags noch einen Powerriegel einschieben, und man kommt easy zum Etappenziel. Abends gilt: Kohlenhydratspeicher auffüllen und Alkohol in Maßen.

 

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Fahrtechnik und -taktik bergab

    Vor langen Abfahrten checken Alpenprofis Luftdruck sowie Ventilstellung und bringen den Sattel auf Halbmast. Helm, Brille und Handschuhe an, Rucksack nah und fest an den Körper, und ab geht's. ABER: Die Alpen sind kein Funpark! Ein Sturz kann hier oben fatale Folgen haben, also: defensiv und immer im „tiefgrünen" Bereich fahren! Suche deine Ideallinie, die aber konsequent befahren. Meist ist der Weg, den Wasser nehmen würde, der beste. Wer den Riesenstein neben der Ideallinie anstarrt, fährt garantiert über ihn drüber. Wenn man vor einem Absatz oder einer Spitzkehre unsicher ist,  einfach absteigen. Denn mittendrin abzubrechen endet meist mit einem Sturz. Souverän ist, wer weiß, wann er absteigen muss smil_rollaugen

    Ungeschriebenes Grundgesetz für Alpencrosser: stürzen verboten! Aber auch wer in nicht senkrechtem Gelände abschmiert, hat schlechte Karten. Auf einer steilen, feuchten Wiese gehen Biker und Bike ab wie ”Schmieds Katze”. Da hilft die Backenbremse (Gesicht zum Tal und Po in den Dreck) herzlich wenig. Einzige Chance: weg vom Bike, egal wie teuer es war, blitzschnell zum Hang drehen und in Liegestützposition gehen. Körperspannung und niedriger Schwerpunkt sind die besten Argumente, einen Abgang zu bremsen. Aber hoffentlich braucht niemand wirklich diese Tipps!

     

    Weitere Fragen? Unser Forum hilft!

 

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