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Eine Singeltrail-Orgie rund um den Ortler (2008)

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Hinweis: Tour Abbruch wegen Dauerregen und Schneefall auf 3.000 m

Santa Catarina -> Bormia
Bormio -> Mals

6. Tag
7. Tag

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Zwischenstationen:

Unterkunft:

Karten:

Strecke:

 

6. Tag:

  • Santa Catarina
  • Rifugio Forni
  • Rifugio Pizzini
  • Passo Zebru
  • Baita Pastori
  • Fantelle
  • Bormio

7. Tag:

  • Bormio
  • Premadio
  • Lago di Cancano
  • Malge Pedenolo
  • Brocchetta di Forcola
  • Umbrail
  • Dreisprachenspitze
  • Furkelhütte
  • Stilfseralm
  • Grosshof
  • Glurns
  • Mals

Tour Abbruch
wegen Dauerregen und Schneefall
bis auf 2.500 m

96
 

 

 

 

52

 

Länge:
Höhe:

 

 

 

Länge:
Höhe:

 

 ca. 33 km
1.400 hm

 

 

 

ca. 70 km
3.050 hm

 

 

Beschreibung

    Um es kurz zu machen: Das Wetter wurde schlechter statt besser. Wir haben 7:30 Uhr und schauen betrübt aus dem Fenster:

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    Na, irgendwie wollten wir dennoch noch nicht aufgeben und beschlossen, noch ein Weilchen im Bett zu bleiben. Es ist 9:00 Uhr, wir gehen betrübt und irgendwie enttäuscht Frühstücken. Keine Besserung der Wetterverhältnisse. Der Hotelbesitzer, Herr Pedranzini, war wirklich nett und zuvorkommend. Seine Tochter ist selbst Bike-Guide und er kann unsere Lage verstehen. Wir wollen heute eigentlich auf 3001 m hoch. Er rät uns ab, da es wahrscheinlich zu Schneefall kommt und das für da oben zu gefährlich wäre. Wir schauen in den Wetterbericht für heute und morgen: Es wird eher schlechter als besser, Schneefallgrenze sinkt weit unter 3.000 m.

    Was machen wir? Es gab mehrere Alternativen, wir müssten nur die Sinnvolle finden! Wir könnten heute bis Bormio auf der Strasse fahren und es dann Morgen auf der letzten Etappe nochmals versuchen. Aber auch die Dreisprachenspitze ist 2.900 m hoch. Uns fällt es nicht leicht, einfach so aufzugeben, aber unter den Umständen geht die Sicherheit vor allem anderen.

    Was sollen wir tun? Ich brachte dann die Idee ein, die Jürgen bejahte: Wir versuchen irgendwie per Bahn, Bus oder sonst wie zum Ausgangspunkt der Tour zurück zu kehren.
    Bahn: Fehlanzeige!
    Bus: Dauert mehrere Stunden!
    Herr Pedranzini hatte eine Idee und rief einen befreundeten Taxifahrer mit Ranch Rover an. Er sagte zu und wollte uns bis nach Mals zurückfahren. Kostet allerdings 100,-. Das war uns jetzt egal, denn wir haben schließlich damit auch 2 Übernachtungen gespart.

    Wir hatten erst 11:00 Uhr, somit konnten wir im Regen einen Spaziergang machen, etwas gemütlich ein Eis essen und der Traurigkeit freien Lauf lassen:

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    Um 14:15 Uhr kam das Taxi, wir demontierten die Vorderräder und verstauten den Rest in den Rover. Passt, wackelt und hat Luft. Zunächst ging’s (natürlich im strömenden Regen) nach Bormio, dann auf direktem Weg zum Stilfster Joch. Überall Muränen Abgänge, das Wasser schoss gerade so über die Strassen. Wir schlängelten uns eine Serpentine nach der anderen den Berg hoch, bis wir an der Schweizer Grenze standen. Geschlossen wegen Steinschlag und Straßenbeschädigung. Und jetzt? Der Fahrer wusste, dass auch aus selbem Grund die Stilfster Joch Strasse Richtung Prad gesperrt war. Wir saßen praktisch in der Falle.

    Ich schaute Jürgen an und wir entschlossen, uns einfach auf den Pass fahren zu lassen. Ober versuchen wir es dann, mit den Bikes nach unten zu gelangen. Der Taxifahrer wollte dann 60,- €, für die Pass-Tour von Bormia rauf ein fairer Preis. Die Bikes & unser Gepäck schnell noch ausladen. Es goss aus allen Wolken und war bitter kalt. Ein digitales Thermometer an einer der vielen Stände gibt uns Klarheit: 1 Grad auf 2.700m ! Eine kleine Biergondel am Stelvio bot uns Unterschlupf, denn wir mussten uns ja erst mal umziehen, mit Biken hatten wir heute nicht mehr gerechnet. Also alle kurzen Sachen ausziehen, Bikeklamotten an, Regensachen an, dick verpackt standen wir da und es regnet und regnet und regnet.

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    1-2-3 und los, zunächst an der Strassenabsperrung vorbei, eine Kurve nach der anderen langsam nehmen, das Wasser floss teilweise 5 cm hoch auf der Strasse hinab. Überall liegen herunter gekommene Steinbrocken. Der Grund, warum die Strasse gesperrt ist, haben wir auch gefunden: Steinschlag hat die Strasse verschüttet. Wir klettern mit unseren Bikes drüber. Es ist schon ein mulmiges Gefühl. Was soll man machen, wenn die Steinlawine runter kommt. Wahrscheinlich biste dann machtlos ..also Augen zu und durch. Das Wetter wurde etwas besser, je näher wir ins Tal kamen, desto weniger regnete es. Unten in Prad hat es doch tatsächlich aufgehört. Jetzt noch 10 km auf dem Radweg nach Mals. Dunkle Wolken sind unser stetiger Begleiter, durch dich dicken Klamotten kamen wir schnell ins Schwitzen, aber ausziehen wollten wir jetzt auch nichts mehr.

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    Geschafft: Wir standen in Mals an unserem Hotel Malserhof, auch mein Auto war noch da. Also raus aus den feuchten Klamotten, umziehen, Bikes aufs Dach verstaut und los geht die Reise ab nach Hause. Das Navi sagt 23:30 Uhr als Zielzeit - Na dann, gute Fahrt.

    Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Kaum hatte ich das Auto gestartet, musste ich noch das Fenster herunter lassen und schnell ein Bild machen: Vom einsetzend Regen!!!

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Filme, Packlisten, Links der Orte & Hotels, GPS-Daten und GoogleEarth Dateien:

Diese Daten befinden sich im VIP-Bereich für unsere Alpencross-Report Kunden!

Mehr Informationen hierzu finden Sie im jeweiligen Report.

 

 

 zum Fazit    pfeil_klein

 

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